Energetische Sanierung zum Schutz des Klimas

Dienstag, den 30. April 2019

In der Europäischen Union sind Gebäude für etwa vierzig Prozent des gesamten Energieverbrauchs verantwortlich und damit auch für einen großen Teil der CO2-Emissionen.

Die Klimaerwärmung bleibt eine unserer zentralen globalen Herausforderungen. Das Pariser Klimaschutzabkommen ist ein ermutigendes Signal. Doch es kommt darauf an, Taten folgen zu lassen: auf globaler, auf nationaler und auf lokaler Ebene.

Eine große Chance, um der Klimaerwärmung entgegenzuwirken, liegt in der energetischen Ertüchtigung unseres Gebäudebestands. Es gilt Einsparpotenziale zu erschließen, Energie effizienter zu nutzen und den Einsatz erneuerbarer Energien zu steigern. Der Quartiersansatz eignet sich besonders gut, um Impulse für die Energiewende in Städten und Kommunen zu setzen. Hier können energetische Maßnahmen technisch und wirtschaftlich aufeinander abgestimmt und auf die Siedlungsstrukturen angepasst werden. Hier lassen sie sich sinnvoll mit baukulturellen und sozialen Zielen der Stadtentwicklung verknüpfen. Auch sind die Realisierungschancen besonders hoch: Wer sich seinem „Kiez“ verbunden fühlt, lässt sich leichter motivieren, an der Aufwertung seiner Umgebung mitzuwirken. So können erhebliche Investitionen angestoßen werden. Damit dies gelingt, braucht es ein stimmiges Konzept und vor allem Multiplikatoren, die diesen Prozess vorantreiben.

Das Geheimnis zur Bewältigung der Energiewende liegt letztendlich darin, mit der Umsetzung von Maßnahmen zu beginnen.

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