Plechstraße 5 und 7 b

Im Zuge einer Nachverdichtung des 1950er-Jahre-Wohnquartiers entstehen 15 neue Wohnungen unterschiedlicher Größe für verschiedene Zielgruppen. Zur Verbesserung der Parksituation wird gleichzeitig eine Quartiers-Tiefgarage mit insgesamt 37 Stellplätzen errichtet.

Die Planungsschwerpunkte wurden auf Wohnqualität, Barrierefreiheit sowie auf Wirtschaftlichkeit gerichtet.

Die Wohnungen werden im Rahmen des Bayerischen Wohnungsbauprogramms (AOF) mit Haushaltsmitteln des Bundes und des Freistaats Bayern gefördert.

Mit dem Neubau barrierefreier Wohnungen passen wir unsere Wohnquartiere an die Erfordernisse der Zeit an.

Durch die Förderung mit öffentlichen Mitteln bleiben die Mieten erschwinglich: in Abhängigkeit der individuellen Einkommensverhältnisse beträgt die Kaltmiete nach aktuellem Stand zwischen 4,80 EUR und 6,80 EUR je m² Wohnfläche und Monat."

Zu einer nachhaltigen Entwicklung neuer und bestehender Wohnquartiere zählt ein sparsamer und schonender Umgang mit Grund und Boden. Bei der Planung energieeffizienter Wohngebäude achten wir daher auf einen möglichst geringen Flächenverbrauch. Im vorliegenden Fall erreichen wir dieses Ziel durch den Neubau zweier Gebäude unter Ausnutzung der vorhandenen Infrastruktur als Nachverdichtung des bestehenden Quartiers, ohne dass dadurch der städtebauliche Charakter des Wohnviertels beeinträchtigt wird.

Die Eigentumsverhältnisse sind ideal, um aus Behördensicht schnell und unbürokratisch Baurecht zu ermöglichen: es gibt im Quartier neben dem Bauantragsteller keinen weiteren Grundstückseigentümer, so dass eine Nachbarbeteiligung gänzlich entfällt.

Der Bauantrag wurde im Februar 2018 bei der Genehmigungsbehörde eingereicht; die angeforderten Unterlagen und Nachweise wurden beigebracht. Alle weiteren Aktivitäten wurden darauf hin ausgerichtet, dass wir bei Erteilung der Baugenehmigung bis spätestens September 2018 im Winter/Frühjahr 2018/2019 mit den Bauarbeiten beginnen können.

Im Falle einer Verzögerung der Baugenehmigung würde sich sehr wahrscheinlich auch der Baubeginn, aufgrund der angespannten Auftragslage im Baugewerbe, um mindestens ein halbes bis dreiviertel Jahr verzögern. Dies ist jedoch aktuell vor dem Hintergrund der allgemeinen Bemühungen von Politik und Wirtschaft zur Beseitigung des Wohnungsmangels bzw. zur Beschleunigung des Wohnungsbaus nicht zu erwarten.