15 neue Mietwohnungen im Eisberg-Viertel

Dienstag, den 23. Februar 2021

Preisgünstiger Wohnraum ist in Amberg sehr gefragt, jedoch sind viele Neubauwohnungen für Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen nicht erschwinglich.

Die 15 neuen Genossenschaftswohnungen unterschiedlicher Größe an der Plechstraße 5 und 7 b wurden im Rahmen des Bayerischen Wohnungsbauprogramms (AOF) mit Haushaltsmitteln des Bundes und des Freistaats Bayern gefördert. Das Wohnungsangebot richtet sich, entsprechend der in den Förderbestimmungen festgelegten Zweckbindung, an ältere Menschen, junge Paare, anerkannte Flüchtlinge, Alleinerziehende und Menschen mit Behinderung. Die ersten Mieter sind Anfang Februar bereits eingezogen, die letzten sollen noch im März folgen.

„Mit unseren neuen, geförderten Wohnungen, die wir im Zuge einer Nachverdichtung des Quartiers gebaut haben, schaffen wir zusätzlichen Wohnraum, der sowohl den Anforderungen einer alternden Gesellschaft entspricht als auch bezahlbar ist“, sagt Dieter Gerl, Vorstandsvorsitzender der Amberger Wohnungsgenossenschaft. Die Zwei- bis Vierzimmerwohnungen sind nach seinen Angaben für Inhaber eines Wohnberechtigungsscheines bestimmt. Die Netto-Kaltmiete betrage – in Abhängigkeit des Haushaltseinkommens – 4,80 EUR, 5,80 EUR bzw. 6,80 EUR je m² Wohnfläche. Neben der Bezahlbarkeit sei ein besonderes Augenmerk auf die Barrierefreiheit gelegt worden: „Die Bewohner der zwei neuen Häuser mit angrenzender Tiefgarage können ihre Wohnungen absolut schwellenlos über einen Fahrstuhl erreichen“, betont Gerl.

Die Neubauten sind auch Teil des geplanten Mobilitäts-, Energie- und Wärmeversorgungskonzepts auf Quartiersebene, das die Genossenschaft in Kooperation mit den Stadtwerken Amberg umsetzen will. Dazu wurden die Dachflächen der Häuser mit Photovoltaikmodulen zur Gewinnung von Strom belegt und die Tiefgarage für die Installation einer Ladeinfrastruktur zum Aufladen von Elektrofahrzeugen vorbereitet.

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